Datenstrategie – die Strategie ist, was zählt

Neulich habe ich mich mit jemandem darüber unterhalten, wie denn seine Datenstrategie im Unternehmen aussieht. Die Antwort darauf wusste ich im Grunde genommen schon im Voraus. Es ist nämlicher immer die gleiche: „In der Regel kümmert sich unsere IT darum.“


Nicht die Strategie liegt im Vordergrund dieses Begriffs, sondern die Daten. Es muss nämlich genau anders herum sein, wenn man mit seinem Unternehmen erfolgreich in die Zukunft gehen will.

Die Strategie wird ausnahmslos von der Geschäftsführung eines Unternehmens entschieden und festgelegt. Und zwar jegliche Strategiefrage. Warum wird dann beim Thema Daten immer gerne auf die IT verwiesen? Nur, weil es da um Daten geht?

Die Strategie hinter den Daten

Unter Datenstrategie versteht man die Strategie im Unternehmen, die darauf zurückzuführen ist, wie mit Daten umgegangen wird. Und zwar nicht mit Daten im Speziellen sondern mit Daten im Allgemeinen. Darunter fallen Finanzdaten, Kundendaten, Zufriedenheitsbefragungen, Preise, Lagerbestände, Mitarbeiterdaten, etc. Es geht um die Daten, die in die Unternehmensstrategie mit einfließen müssen. Was früher relationale Datenbanken und Tabellen für bestimmte Anwendungen waren, sind heute Daten, die aus den unterschiedlichsten Quellen kommen.

Kunden-, Standort-, Warendaten – das alles sind Daten aus Quellen, die nicht wirklich erfasst werden. Genau das ist das Problem. Wenn Sie sich nun Gedanken darüber machen, wie Sie mit Daten umgehen möchten, müssen sie sich mit insgesamt sechs Dingen auseinandersetzen:

  1. High-Level-Vision
    Sie brauchen eine grobe Idee davon, was Sie mit den Daten im Unternehmen erreichen möchten. Es ist ganz wichtig, dass das der Anfangspunkt ist. Sie müssen eine Strategie festlegen und aus dieser lässt sich im Nachhinein ableiten, welche Daten Sie dafür brauchen.
     
  2. Implementierung
    Die Strategie muss implementiert werden und zur Anwendung kommen.
     
  3. Korrektheit überprüfen
    Damit Sie die Daten richtig implementieren und anwenden können, müssen sie natürlich korrekt sein. Fehlerhafte Daten müssen korrigiert werden – durch sogenanntes Daten-Cleanup oder Data Cleaning. Sie müssen sicherstellen, dass das auch wirklich funktioniert und auch verlässlich. Denn ansonsten ist die Strategie nichts weiter als ein schönes Konzept.
     
  4. Geschäftsmöglichkeiten
    Welche Auswirkungen haben die Daten auf Ihr Geschäftsmodell? Und welche zukünftigen Möglichkeiten eröffnet Ihnen das? Wenn Sie nämlich plötzlich eine Datengrundlage für Ihr Geschäft haben, dann kann Ihnen dies auch neue Daten, Kunden und Businessmöglichkeiten eröffnen.
     
  5. Vorleben
    Wenn Sie als Unternehmensleitung nun genau wissen, wie die Strategie aussieht, müssen Sie diese Datenstrategie auch den Mitarbeitern vorleben. Tun Sie das nicht, werden die Mitarbeiter nicht mitziehen und dann wird es schwierig, diese Strategie tatsächlich ins Rollen zu kriegen.
     
  6. Daten als eigenes Gut
    Alle Daten müssen als eigenes Gut betrachtet werden, das einen bestimmten Wert hat. Dieser Wert ist für Sie und Ihr Unternehmen enorm schützenswert.

Wie das nun im Detail aussieht, möchte ich gerne in den nächsten Blogs ansprechen. Sie erfahren dann genau, was wichtig ist und welche Punkte im Einzelnen wie aussehen können, wenn es um Datenstrategie im Unternehmen geht.

Gehören Sie auch zu denen, die Datenstrategie gerne in die IT geben? Dann melden Sie sich gerne bei mir. Schreiben Sie mir eine E-Mail oder rufen sie mich an.  Lassen Sie uns darüber sprechen, wie Ihre Datenstrategie in Zukunft aussehen kann und wie Sie sie nutzen können, um Ihr Unternehmen in die Zukunft zu bringen.

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