Fehler nutzen, um voranzukommen

Warum es wichtig ist, Fehler zu machen und eine aktive Fehlerkultur zu leben, weiß André Daus, Experte für Klarheit und eine sichere Zukunft


Nur wer Fehler macht, kann etwas lernen. Das bedeutet im gleichen Schritt auch, aus seiner Komfortzone herauszugehen, neues zu wagen, zu verstehen und dieses auch zu verinnerlichen. André Daus rät daher: „Verlassen Sie Ihre Komfortzone, denn die Welt außerhalb hält viel Neues bereit. Sowohl unser Arbeits- als auch Privatleben wird dadurch positiv beeinflusst. Nur wer es wagt, diese Welt zu erkunden, kann etwas lernen.“

Außerhalb der Komfortzone kann es natürlich passieren, dass etwas schiefläuft. Diese Fehler werden hierzulande leider immer noch negativ bewertet. „Nur wer Fehler macht, kann sich entwickeln, deshalb plädiere ich für das aktive leben einer Fehlerkultur“, erklärt Daus. Anstatt also zu fragen „Wer war das?“ und demjenigen auch noch einen Dämpfer zu verpassen, sollten besser konstruktive Aussagen wie „Brauchen Sie noch Unterstützung?“ oder „Wie kann ich Ihnen an dieser Stelle weiterhelfen?“ getroffen werden.

Wer Fehler zugibt, zeigt Größe und wirkt menschlicher. Das führt André Daus wie folgt aus: „Aus Kundensicht ist es deutlich besser und menschlicher, wenn jemand sagt: ,Es tut mir leid, ich habe an dieser Stelle einen Fehler gemacht. Ich werde ihn umgehend korrigieren.‘ So zeigt man Größe. Das erfordert, über seinen eigenen Schatten zu springen und vor allem radikal umzudenken. So können Fehler genutzt werden, um aus ihnen zu lernen.“

Dies kann nur gelingen, wenn in den Unternehmen eine aktive Fehlerkultur gelebt wird – vom Management bis hin zu den Mitarbeitern. Daus sieht vor allem Führungskräfte in der Pflicht, diese Fehlerkultur vorzuleben. „Wenn Sie Ihre Mitarbeiter unterstützen und fördern, dann werden Sie schnell ein effizientes und effektives Team haben, mit dem Sie zukunftsorientiert agieren können“, schließt der Experte.

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