Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt

Wird uns Künstliche Intelligenz Arbeitsplätze kosten? Eine Frage, die mir in letzter Zeit häufig gestellt wird. Um sie zu beantworten, müssen wir zunächst einen Blick in die Vergangenheit werfen. Künstliche Intelligenz ist nicht etwas, das es schon immer gab, sondern es wurde von Menschen erfunden. Wir haben angefangen mithilfe von Computern bestimmte Aufgaben zu automatisieren.

2020-KW12-KI-aendert-ArbeitsweltFür unsere Vorfahren gab es in der Urzeit nur zwei Möglichkeiten: Entweder selbst jagen, oder sich einem Stamm anschließen, in dem andere Personen für die Jagd verantwortlich waren. Das war relativ simpel – jeder hatte eine Aufgabe und wusste was zu tun war. Doch die Menschheit hat sich weiterentwickelt. Im Mittelalter wurde schon spezialisiert, so gab es den Schmied oder Bäcker. In der Industrialisierung ging es noch einen Schritt weiter. Menschen arbeiteten an Fließbändern, um zum Beispiel Autos zu produzieren. Diese Tätigkeit war zwar besser als arbeitslos zu sein, doch wirklich glücklich machte sie nicht. Irgendwann wurden hier viele Arbeitsplätze zunehmend durch Maschinen ersetzt.

Inwieweit beeinflusst Künstliche Intelligenz unsere Arbeit?

Mit Sicherheit wird Künstliche Intelligenz zukünftig einige Arbeiten, die momentan noch von Menschen ausgeführt werden, ablösen. Heute werden beispielsweise schon Chats oder Terminbuchungsanfragen von Robotern geführt. Das ist eine relativ einfache Künstliche Intelligenz, obwohl auch hier immer komplexere, selbstlernende Systeme entwickelt werden. Die Stelle, an der früher ein Mensch saß, ist also schon weggefallen. Doch hat das nun wirklich einen Arbeitsplatz gekostet? Erweitern wir diese Frage einmal auf mehrere Dimensionen: Es muss auch jemanden geben, der den Roboter programmiert. Das lässt sich nicht einfach 1:1 übertragen, sprich eine Stelle in Callcenter fällt weg, eine zur Programmierung kommt hinzu. Für diesen Bereich braucht es in der Regel eine ganze Reihe neuer Mitarbeiter. Durch die Einführung von Künstlicher Intelligenz entwickeln wir uns weiter, bestimmte Arbeitsplätze fallen weg und andere entstehen neu.

Die Fakten sind eindeutig

Tatsache ist, dass durch die Technologie, die über die letzten Jahre entstanden ist, nicht mehr Arbeitsplätze weggefallen sind als neue entstanden sind. Das offenbart der Blick auf die Arbeitslosenzahlen, die weitestgehend konstant geblieben sind. Die Medien suggerieren das zwar, indem sie von großen Unternehmen berichten, die massenhaft Stellen abbauen. Sei es aus Spar- oder Digitalisierungsgründen, aber irgendwie muss die Arbeit nach wie vor noch gemacht werden.

Das große Ganze sehen

Die technologische Entwicklung sorgt nicht dafür, dass Menschen plötzlich zuhause sitzen und nicht mehr wissen, was sie tun sollen. Arbeit gibt es nach wie vor genug, die Frage ist nur, ob man bereit ist sich selbst zu ändern und dazu zu lernen. Heute lässt sich noch nicht sagen, welche Stellen wann, wo, wie wegfallen und in welchem Zeitrahmen das passiert. Das bekannte Zitat „Nichts ist so kontinuierlich wie die Veränderung“ gewinnt in diesem Zusammenhang noch mehr an Bedeutung. Wir müssen uns darauf einstellen, dass unsere Arbeitsplätze nicht mehr zukunftssicher, wir müssen uns anpassen und weiterentwickeln – so wie es die Menschheit schon seit jeher getan hat. Das bedeutet sich kontinuierlich auf den Wandel vorzubereiten und damit zu rechnen, dass sich unsere Arbeitsumgebung ändert. Wenn wir das tun und uns bewusst werden, dass wir in einer Gesellschaft leben, die lebenslanges Lernen erfordert, haben wir gute Chancen auf Künstliche Intelligenz und den eventuellen Wegfall des eigenen Arbeitsplatzes reagieren zu können.

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